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TEXTPROBEN WMT |
Dieser Text wurde im Auftrag der Stadt
Wolfsberg geschrieben und in den Unterkärntner
Nachrichten veröffentlicht - wöchentliche wmt-Kolumne
| NEUES AUS DEM RATHAUS
von Werner M. Thelian Das Umweltreferat der Stadt Wolfsberg bemüht sich, das Umweltbewußtsein der Gemeindebürger zu schärfen. Neben der konsequenten Mülltrennung gilt das Hauptaugenmerk auch dem richtigen Umgang mit Bioabfall. Bei Kontrollen hat das Land Kärnten festgestellt, daß sich noch immer rund 25 Prozent biogene Abfälle im Restmüll befinden, die eigentlich gesondert zu sammeln und zu entsorgen sind. Aus Biomüll läßt sich hochwertiger Kompost für Hausgärten herstellen. In Wolfsberg hat das Umweltreferat der Stadt vor einigen Monaten eine Erhebung durchgeführt, um den Bedarf an zusätzlichen Biomülltonnen festzustellen. Gleichzeitig wurde den Haushalten, die sich für die Eigenkompostierung entschieden haben, eine Verpflichtungserklärung übermittelt. "Das Echo war weitaus größer und positiver als ursprünglich erwartet", freut sich Vizebgm. Heimo Toefferl. Der Umweltreferent betont, daß die Kompostierung die ökologisch sinnvollste Art der Bioabfallverwertung ist, wenn sie richtig durchgeführt wird. Toefferl: "Bei unsachgemäßer Kompostierung treten allerdings viele Probleme auf, z.B. Geruchsbelästigung." Im Rahmen dieser Aktion wurden in Wolfsberg rund 200 weitere Biomülltonnen für Einzelhaushalte aufgestellt. Jede Tonne hat ein Fassungsvermögen von 90 Liter und wird im Sommer wöchentlich, im Winter im 2-Wochen-Rhythmus entleert. Der Preis beträgt pro Abfuhr 20 Schilling (exkl.). Um die Aufklärung der Bevölkerung weiter zu verbessern, hat die Stadt Wolfsberg in Zusammenarbeit mit dem Abfallwirtschaftsverband die Broschüre "Wohin mit dem Müll?" herausgegeben und an alle Haushalte verschickt. Auf 110 Seiten wird detailliert aufgelistet und beschrieben, wie Hausmüll, Sperrmüll, Betriebsmüll und Alt- und Problemstoffe zu trennen und zu entsorgen sind. Auch das richtige Kompostieren wird ausführlich erklärt. Vizebgm. Toefferl: "Die Broschüre soll nicht belehren, sondern eine wirksame Hilfestellung bieten." Weitere Auskünfte erteilt das Umweltreferat der Stadt: Tel. 04352/537-264. |
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